138 Jahre eindrucksvolle Geschichte

Geschichte hat für viele keine Substanz. Was war, ist kaum interessant, von dem was kommen könnte, haben wiederum viele Angst. Die Familien Zankl haben in diesen fast 140 Jahren weit über das Gailtal hinaus ein interessantes und wichtiges Kapitel Wirtschaftsgeschichte mitgeschrieben. Zuerst sicherlich nur im dörflichen Umfeld, mittlerweile aber weit über die Region Gailtal hinaus, denn heute liefert Landtechnik ZANKL österreichweit. Zu jeder Zeit waren Menschen am Werk, die anpacken konnten und wollten. Sie haben an die Zukunft geglaubt, waren sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst und haben mit ihrer fachkundigen und ehrlichen Arbeit den Menschen gedient und sich so das Vertrauen und die Wertschätzung der Kunden erarbeitet.

Auf diesen entscheidenden und tragfähigen Fundamenten stand seinerzeit die Schlosserei ZANKL und steht heute die Firma Landtechnik ZANKL.

Familie Zankl 2015

Familie Zankl, September 2015

Meilensteine in der ZANKL Geschichte

2015

Erweiterung des Ausstellunsgeländes

Das Ausstellungsgelände westlich des Wohnhauses wurde 2015 um 1.600m² erweitert.

2013

Größte Betriebserweiterung in der Firmengeschichte

Der Firmenstandort in Jenig wurde um Werkstätten, Lager-, Büro-, Schulungs und Mitarbeiterräume erweitert. Mit Firmen aus der Region wurde das Projekt „Betriebserweiterung“ lange geplant und im Jahr 2013 umgesetzt. Das ZANKL Firmengebäude wurde um ein ganzes Stockwerk angehoben und die Werkstätte wurde mit dem Zubau auf zwei Ebenen um rund 250m² vergrößert. Das Anheben um 1,90 Meter war eine besondere Herausforderung und wurde von der Firma Holzbau Pichler perfekt gelöst. Im neu errichteten Obergeschoss befinden sich ein Mitarbeiterraum mit Küche inklusive der Möglichkeit, Schulungen abzuhalten, persönliche Spintkästen für jeden Mitarbeiter sowie Sanitär- und Bad-Räume. Die Fläche an der Nord-Seite in Richtung B111 wird als Lager verwendet. An der Westseite befinden sich Büroräume. Auf der Südseite wurden neue Werkstätten und Lagerräume gebaut. Die gesamte bisherige Werkstättenfläche wurde somit fast verdoppelt. Das neu errichtete Stiegenhaus im Süden verbindet alle Ebenen und Werkstätten sowie Mitarbeiterräume miteinander. Ein neuer Öllagerraum mit direkten Ölfüllstationen in jeder Werkstatt wurde in diesem Zuge auch eingebaut. Neue Mitarbeiter wurden eingestellt und ein komplett eingerichteter, neuer Werkstattwagen wurde ebenfalls angeschafft.

2015: Erweiterung des Ausstellungsplatz in Jenig für Neu- und Gebrauchtmaschinen

Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013

2015: Erweiterung des Ausstellungsplatz in Jenig für Neu- und Gebrauchtmaschinen

Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013Chronik: ZANKL Betriebswerweiterung 2013

2008

Errichtung der ZANKL GmbH und Betriebsübergabe an Otmar Zankl

Im Mai 2008 wurde aus dem Einzelunternehmen ZANKL eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Otmar Zankl sen. übergab die Betriebsführung an seinen Sohn und jetzigen Geschäftsführer Otmar Zankl. Otmar Zankl sen. und Thomas Zankl werden Gesellschafter. Geschäftsführender Gesellschafter der ZANKL GmbH wird Otmar Zankl.

seit 2008: Otmar Zankl ist Geschäftsführer der ZANKL GmbH

Otmar Zankl, Landtechnik ZANKL GmbH

ZANKL GmbH Gesellschafter: GF Otmar Zankl, Otmar Zankl sen. und Thomas Zankl

2007

Erweiterung des Tankstellenshops und elektronische Großpreisanzeige

Der Eingangsbereich zum Tankstellenshop wurde 2007 neu und modern gestaltet. Zusätzlich wurden neue Zapfsäulen und eine elektronische Großpreisanzeige errichtet. Damit ist dem derzeitigen Betriebsinhaber Otmar Zankl II. gemeinsam mit seiner Gattin Regina und den Söhnen Otmar und Thomas gelungen, ihren Landtechnik-Betrieb von Grund auf zu erneuern und mit allen technischen Voraussetzungen eines zukunftsorientierten Betriebes auszustatten. Dazu zählen natürlich auch die umweltrelevanten Vorgaben, auf deren Erfüllung die Firma ZANKL großen Wert legt.

2002

Lagerhalle

Südlich des Werkstättengebäudes wurde eine geräumige Lagerhalle für das stetig zunehmende Warenlager gebaut.

ZANKL Chronik: 2002 wurde die Lager- und Maschinenhalle errichtet

ZANKL Chronik: 2002 wurde die Lager- und Maschinenhalle errichtet

2001

Neuer Ausstellungsplatz

Im Westen des Wohnhauses wurde 2001 ein neuer Ausstellungsplatz für Neu- und Gebrauchtmaschinen errichtet.

ZANKL Chronik: Ausstellungsplatz Steyr Traktoren

ZANKL Chronik: Ausstellungsplatz Steyr Traktoren und Landmaschinen

1991

Neubau von Werkstätte und Verkaufsgeschäft

Die ständige Expansion machte 1991 eine Großinvestition notwendig: die bisherige Werkstätte wie das Verkaufsgeschäft machten einem Neubau Platz. Ein Jahr später kam es zur grundlegenden Erneuerung und großflächigen überdachung der Esso-Tankstelle wie zur Umstellung auf Selbstbedienung. Sukzessive kam es in den Folgejahren zu Erweiterungen und Adapxierungen.

ZANKL Chronik: Erweiterung Firmenstandort

1999

Ausstellungsfläche

Ausstellungsfläche für Neu- und Gebrauchtmaschinen vor der Sanierung und Asphaltierung im Jahr 2001.

ZANKL Chronik: Ausstellungsplatz 1999

1988

Vergrößerung des Ersatzteillagers und Shop-Erweiterung

Schon 1988 wurde die Vergrößerung des Ersatzteillagers umgesetzt, die Tankstelle mit einem Shop erweitert und die erste vollautomatische Pkw-Waschanlage eingerichtet.

ZANKL Chronik: Erweiterung der Frima, Esso Tankstelle, Ersatzteillager

110 Jahre Firma ZANKL, Regina Zankl und Otmar Zankl

1983

Ausstellungsfläche

Damalige Ausstellungsfläche im Westen des jetzigen Wohnhauses.

ZANKL Chronik: 1983 Blick ins Gailtal, Ausstellungsplatz, B111 Straße

1973

Bau des aktuellen Firmengebäudes

Um den damaligen Anforderungen im Bereich Landmaschinen-Reperatur gerecht zu werden, waren bauliche und technische Voraussetzungen notwendig, die sich Otmar gemeinsam mit seiner Gattin Regina mit dem Neubau der Werkstätte mit Ersatzteillager und einer Waschbox schuf.

ZANKL Chronik: Firmenzubau 1972

1972

Betriebsübernahme durch Otmar Zankl sen.

Otmar Zankl II (Otmar senior) übernahm 1972 den Betrieb von seinem Vater. Mit einem Lehrling und zwei Mitarbeitern startete er in die Selbständigkeit. Zuvor absolvierte er seine Fachausbildung in der HTL (Höhere Tecnische Lehranstalt) für Landtechnik in Steyr. Diese enge Bindung zur seinerzeitigen Ausbildungsstätte Steyr öffnete für Otmar Zankl II. schon sehr früh die Chance, die in Steyr produzierten Traktore und Landmaschinen zu verkaufen und fachgerecht zu reparieren.

Otmar Zankl sen. ZANKL Unternehmer

ZANKL Unternehmer Regina Zankl

Von 1972 - 2008 leitete Otmar Zankl sen. das Einzelunternehmen ZANKL

1952

Bau der ersten Gasolin-Tankstelle

Im Jahre 1952 errichtete Otmar Zankl I. die erste „Gasolin“-Tankstelle, getankt wurde damals mittels Handpumpe aus 200 Liter Treibstofffässern. Das seinerzeitige Magazin wurde zu einem für die damalige Zeit modernem Verkaufsgeschäft ausgebaut. Der Verkauf und die Reparatur von Landmaschinen, Fahrrädern und Nähmaschinen bildeten die Standbeine des Unternehmens. Genauso war Otmar Zankl I. auch Landwirt und betrieb mit seiner Gattin Maria die Landwirtschaft. Weit über Rattendorf hinaus machte er sich durch die Bekleidung zahlreicher öffentlicher Funktionen einen Namen. Otmar Zankl I. war 16 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Rattendorf, Obmann des Sängergaues Gailtal und FF-Abschnittskommandant.

ZANKL Chronik: Bau der ersten Gasolin-Tankstelle

1936

Otmar Zankl I. übernimmt den Betrieb

Der Sohn von Johann Zankl II. trat in die Fußstapfen seines Vaters und schlug ebenfalls seine Schlosser-Ausbildung mit dem Meisterbrief als Schlossermeister ab. Er sah die einsetzende Technisierungswelle als große Chance und setzte den Schwerpunkt seiner unternehmerischen Tätigkeit auf den Handel und die Reparatur von Maschinen. Das dazu nötige Wissen holte er sich im Zuge einer Spezialausbildung bei Steyr-Puch in Graz.

ZANKL Unternehmer Otmar Zankl

Von 1936 - 1972 leitete Otmar Zankl I. das Unternehmen

1929

Gründung der Raiffeisenkasse Rattendorf

Johann Zankl II. gilt als Gründer der Raiffeisenkasse Rattendorf, die ebenso im Haus Zankl untergebracht war.

1928

Wohngebäude Zankl

Blick von Süden Richtung Norden.

Damaliges ZANKL Wohnhaus und Betriebsgebäude 1928 in Jenig im Gailtal, Chronik

1917

Johann Zankl II. übernimmt den Betrieb

Johann Zankl I. starb am 16. August 1917. Mit seiner Ehegattin Anna Zankl geb. Wastler hatte er einen Sohn. Dieser starb allerdings schon im Jugendalter. Der Firmengründer hatte – sein Sohn verstarb 16jährig – keinen direkten Nachkommen. Er bestimmte daher seinen Neffen, ebenfalls ein Dorfzankl-Sohn, zu seinem Betriebsnachfolger. Johann Zankl II. war ebenfalls Schlossermeister und baute unter dem seinerzeitigen Magazin eine neue Schlosserwerkstätte. Sein Spezialfach war der Herde- und Ofenbau. Die Herdrahmen wurden aus Stahl angefertigt und in weiterer Folge außen mit Fliesen verkleidet und im Feuerraum mit Schamottplatten ausgelegt.

ZANKL Unternehmer Johann Zankl Jenig

Von 1917 - 1936 leitete Johann Zankl II. das Unternehmen

1899

Zubau eines Magazin und Wirtschaftsgebäudes

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1877

Offizielle Firmengründung

Mit der Eröffnung der Schlosserwerkstätte gründete Johann Zankl I. das Unternehmen ZANKL mit Firmenstandort in Jenig im Gailtal.

1873

Postamt für Jenig und Rattendorf

Johann Zankl I. überzeugte 1873 den damaligen Bürgermeister Thomas Waldner, bei der Postdirektion Graz um die Errichtung eines Postamtes für Rattendof/Jenig. Das Ansuchen wurde bewilligt und die Stelle des Postexpediten mit einem Jahresgehalt von 150 Gulden und einer Amtspauschale von 40 Gulden ausgeschrieben. Johann Zankl, damals 34 Jahre jung, Hausbesitzer mit geeignetem Lokal, als ehemaliger k.u.k. Pionierregiment-Korporal der italienischen Sprache (Anstellungsvoraussetzung) mächtig, bewarb sich darum und bekam nach einer Ausbildung beim Postamt Kirchbach und der Ablegung der Expeditenprüfung in Villach diese Stelle. Deswegen trägt das Haus Zankl den Vulgarnamen „Postmeister“.

Firmengründung durch Johann Zankl I.

Firmengründer ZANKL Johann Zankl Jenig

Unternehmer: Gestern-Heute-Morgen

Das Unternehmertum heute und in der Gründerzeit vor 138 Jahren ist natürlich grundverschieden und nicht zu vergleichen. Nur in einem hat sich nichts geändert: Es waren zu jeder Zeit Menschen am Werk, die etwas schaffen, etwas unternehmen wollten. Sie waren von der unternehmerischen Idee überzeugt und richteten ihr Leben und das ihrer Familien danach aus. Und das bedeutet(e) ständige Innovation, Entwicklung und Umsetzung von Visionen, stets aktualisierte Angebote und ein gelebtes Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Kunden. Diese Verantwortung war für die Firma ZANKL stets ein Leitmotiv. Gestern wie heute und an sieben Tagen die Woche.

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