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Landtechnik Zankl mit Feuerwehr-Award 2007 ausgezeichnet

Diese Auszeichnung wurde heuer das erste Mal in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und der Wirtschaftskammer vom Präsidium des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) auf Vorschlag der Landesfeuerwehrverbände in zwei Kategorien vergeben: Privatunternehmen sowie öffentliche Unternehmen des Bundes, der Länder und Gemeinden. Damit sollen Betriebe ausgezeichnet und öffentlich gewürdigt werden, die aktive Feuerwehrmitglieder beschäftigen und sicherstellen, dass ihre Arbeitnehmer für Feuerwehreinsätze während der Arbeitszeit freigestellt werden oder dass der Betrieb das Feuerwehrwesen auf andere besondere Weise unterstützt.

Familie und Feuerwehr
Die Firma und Familie Zankl war in ihrer 130jährigen Betriebsgeschichte immer auf engste mit der Feuerwehr verbunden und stellte auch einige Kommandanten der FF Rattendorf. Derzeit sind in diesem Familienbetrieb 12 Mitarbeiter beschäftigt, wovon gleich zehn bei der Freiwilligen Feuerwehr u.a. als Kommandantstellvertreter, als Maschinisten (3), als Zugskommandant, Kassier sowie als „einfache“ Feuerwehrmänner (3) aktiv tätig sind. Landtechnik Zankl ist neben der Tischlerei Erschen in Eberndorf der erste Betrieb im Bundesland Kärnten, dem diese hohe Auszeichnung zuteil wurde.

Höchstes Lob
Im Rahmen dieses Festaktes und in Anwesenheit höchstrangiger Vertreter des Sicherheitsverwaltung (GD öffentliche Sicherheit Dr. Buxbaum, PolGeneral Lang) wie der Feuerwehr (alle Landesfeuerwehrkommandanten) wurden von Innenminister Platter die unverzichtbaren Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit unseres Landes in eindrucksvoller Weise gewürdigt. Platter sagte den Feuerwehren seine volle Unterstützung zu. „Die Bundesregierung habe sich vorgenommen für Freiwillige im Katastropheneinsatz die Möglichkeit von zusätzlichen sozialen Absicherungen zu prüfen, damit ihnen aus ihrer Hilfeleistung kein Nachteil entstehen kann. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier gemeinsam zu tragfähigen Lösungen kommen werden, um dieses Ehrenamt auch langfristig strategisch absichern zu können“. Der Innenminister sprach den ausgezeichneten Betrieben den Dank der Republik Österreich dafür aus, „dass Sie trotz des harten Wettbewerbes, dem Sie tagtäglich ausgesetzt sind, in ganz besonderem Maße bereit sind, dem Land und seinen Menschen zu dienen. Für diese gelebte Solidarität, die Sie in vorbildlicher Weise repräsentieren, darf ich Ihnen meinen ausdrücklichen Dank aussprechen“. Es sei keineswegs Selbstverständlichkeit, „dass Unternehmen bereit sind, ihre Mitarbeiter dann ziehen zu lassen, wenn es notwendig ist und der Mitarbeiter, der vielleicht gerade zu diesem Zeitpunkt auch in der Firma dringend benötigt würde, zu einem Einsatz gerufen wird“.

Ehrenamt absichern
„Neben den ehrenamtlichen aktiven Feuerwehrmitgliedern sind verständnisvolle Unternehmer die wichtigste Voraussetzung zum Funktionieren des flächendeckenden österreichischen Feuerwehrsystems“, dankte ÖBFV-Präsident Seidl den neun „Feuerwehrfreundlichen Betrieben“. Er sieht Lösungsansätze in Form von Steuervorteilen für Unternehmen, die Feuerwehrmitglieder beschäftigen bzw. freistellen, oder eine generelle Freistellung im Katastrophenfall ermöglichen. „Jedenfalls sei durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die fast 330.000 freiwilligen Feuerwehrleute in Österreich sicherzustellen, dass das Ehrenamt nachhaltig gesichert bleibt und auch in Zukunft Bestand haben kann.“

Wirtschaft als Partner
NRAbg. Dr. Hans-Jörg Schelling, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreichs sagte, dass Dienstfreistellungen keine Selbstverständlichkeit, sondern gelebte gesellschaftliche Verantwortung in reinster Form seien. „Es muss uns allen aber auch bewusst sein, dass eine Dienstfreistellung in Zeiten des globalen Wettbewerbs eine äußerst sensible Thematik ist.“ Sowohl den Angestellten, als auch den Unternehmern dürfe durch dieses besondere Engagement kein gravierender Nachteil entstehen, begrüßte Schelling „die Bestrebungen im aktuellen Regierungsübereinkommen, für Freiwillige im Katastropheneinsatz die Möglichkeit einer sozialen Absicherung zu prüfen.“
Die Gailtaler Delegation in Wien bestand aus den drei Generationen der Familie Zankl - KR Otmar Zankl, Otmar Zankl jun. und Michael Zankl - sowie BFKdt Rudolf Robin, AFKdt Erich Hofer und GFKdt Albert Zankl sowie Leopold Salcher vom Gailtaler. Alle zeigten sich von der würdigen Feier beeindruckt, bei der die Firma Zankl ungeachtet größter Konkurrenz die eindrucksvollste Präsentation ablieferte. Der Innenminister nahm sich auch die Zeit für ein Gespräch mit den Gailtalern.

Mit den „Feuerwehr-Awards 2007“ als „Feuerwehrfreundliche Betriebe“ wurden ausgezeichnet:
• Landtechnikfachbetrieb Zankl, Jenig (Kärnten)
• Elektrizitätswerke Reutte Ges.m.b.H., Reutte (Tirol)
• Lentner Elektro GesmbH Co KG, Kolsass (Tirol)
• Gebauer & Griller GmbH, Poysdorf (Niederösterreich)
• Schubrig GesmbH, Krems (Niederösterreich)
• Tischlerei Erschen GmbH & Co KG, Eberndorf (Kärnten)
• Felix Austria GmbH, Mattersburg (Burgenland)
• Katzbeck GmbH & Co KG, Rudersdorf (Burgenland)
• W & H Dentalwerke Bürmoos GmbH, Bürmoos (Salzburg)

Video der Verleihung in Wien

Jenig,
Kärnten | Gailtal | Österreich

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